Geschichte

Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image

Die Anfänge

Die Geschichte der Kunstmühle begann 1854, als im Süden des Marktes Rosenheim eine neu errichtete, industriell geprägte Getreidemühle ihren Betrieb aufnahm. Wegen ihrer modernen, nach amerikanischem Vorbild eingerichteten Produktionstechnik wurde sie als »Kunstmühle« bezeichnet. Der Seitenkanal der Mangfall galt als Antrieb der Mühle und trug dazu bei, dass die Mühle von Anfang eine beachtliche Menge an Getreide produzieren konnte. Die Kunstmühle beschäftigte rund 20 Mitarbeiter, welche sich um die Produktion von Roggen- und Weizenmehl sowie Gries kümmerten und diese nicht nur in Rosenheim, sondern überregional vertrieben. 10 Jahre nach Start lag die gefertigte Getreidemenge bei 175.000 Zentnern, was zu dieser Zeit als voller Erfolg galt. 

Die Weltkriege

Der erste Weltkrieg ließ die Kunstmühle nicht ganz unbeschadet und hat bis heute Spuren am Gebäude hinterlassen, wodurch eine Erweiterung der Mühle notwendig wurde. Aufgrund des Krieges wurden größere Getreidemengen benötigt und mussten von der Kunstmühle aufgefangen und produziert werden. Dies hatte zur Folge, dass die Vorratskammern nicht mehr reichten und um ein großes Silogebäude erweitert wurde, in dem die vorproduzierte Menge dann lagerte. 

Das Getreidesilo der Rosenheimer Kunstmühle, welches 1916 von der Münchner Baufirma Rank errichtet wurde, umfasste 75 rund 20 Meter hohe Siloschächte, in die über eine Förderanlage das Getreide eingebracht wurde. Der markante 54 Meter hohe Wasserturm ist das auffälligste Zeichen der Kunstmühle und gehört bis heute zum über 100-jährigen Stahlbeton-Silogebäude, welches die Rosenheimer Bürger insgeheim auch als Wahrzeichen bezeichnen.

Die letzten 20 Jahre

Die Kunstmühle gilt seit jeher als bedeutendes Stück Rosenheimer Industriegeschichte und ist das Aushängeschild für Rosenheim und dessen prosperierenden Wirtschaftsstandort. 2002 erwarb die Familie Werndl das Gesamtobjekt und realisierte im heute denkmalgeschützten Gebäudekomplex ein modernes Dienstleitungszentrum mit Büro- und Gastronomieflächen. Im Erdgeschoss ist das Café und Restaurant »Kunstmühle« seit 2020 zu Hause und bildet einen kommunikativen Treffpunkt im Quartier. 

Mit dem neuen Projekt will das Zweier-Gespann Klaus Werndl und Giuseppe Tedesco das Gebäude und den Ort mit neuem Leben füllen und ein Ambiente mit außergewöhnlichem Flair schaffen. Direkt am Mangfallkanal gelegen mit großer Terrasse sorgt das Café und Restaurant für gemütliche Stunden in einer der schönsten Ecken der Stadt. Eine große Anzahl von vegetarischen & veganem Superfood sowie weitere genussvolle Speisen und verschiedene Getränke verzaubern die Gäste den ganzen Tag über und vermitteln höchste gastronomische Erfahrung und Exzellenz.